Workshops

Die meisten Workshops werden, bis auf wenige Außnahmen, Vormittags (V) und Nachmittags (N) angeboten.

Workshop 1: V
Digitale Medien im Fachunterricht
Dr. Ulf Schweckendiek, IQSH

Der Einsatz digitaler Medien in der Schule wird in den kommenden Jahren erheblichen Einfluss auf das Lernen haben, sowohl in Hinblick auf neue Inhalte und Perspektiven als auch in Hinblick auf die Gestaltung des Lernprozesses selbst. Dieser Workshop zeigt Ihnen grundsätzliche und spezifische Befunde und  Beispiele dafür, wie in der Schule und zu Hause der Einsatz digitaler Medien das fachliche
Lernen Ihrer Kinder erleichtern und bereichern kann, in jedem Fall aber verändern wird.

Workshop 2: V
Digitale Medien im Unterricht mit heterogenen Lerngruppen
Dr. Lea Schulz, IQSH

Wie können digitale Medien die Chancengleichheit verbessern? Welche Anwendungsgebiete gibt es und welche Apps können Schüler und Lehrern helfen, das individuelle Lernen zu optimieren? Es folgt nach einem Einstieg ins Thema ein praxisorientierter Workshop mit vielen Möglichkeiten zum Ausprobieren!

Workshop 3: V + N
Jeder Tag Medienkompetenztag: Produktive Medienbildung mit Peer to Peer-Projekten
Michael Schwarz, Koordinator für schulfachliche Aufgaben, Gymnasium Eckhorst, Bargteheide

Mediennutzung wird im Kontext Schule häufig nur als störend und unproduktives „Gedaddel“ wahrgenommen. Eine anderer Zugang ist im Rahmen eines Pilotprojektes der Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein „Schule macht Medien – Medienkompetenz macht Schule am Gymnasium Eckhorst Bargteheide“ erprobt worden. Im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften wurden u.a. ein Schulradio, Schul-TV und eine online-Schülerzeitung etabliert und Schülerinnen und Schüler selbst zu Multiplikatoren im Bereich Medienkompetenz qualifiziert, in einem Lern- und Medienzentrum an der Schule wird die produktive Nutzung von Medien organisch in den Schulalltag integriert. Michael Schwarz, Leiter des Lern- und Medienzentrums, stellt den Grundgedanken und einzelne Projektergebnisse vor und diskutiert mit Ihnen die Frage, ob sich Schülerinnen und Schüler als Medienexperten eignen können.

Workshop 4: V
Mediennutzung von Jugendlichen: Was ist in? Was motiviert sie dazu?
Uli Tondorf, Bildungsreferent AKJ SH

Facebook ist bei Jugendlichen schon wieder „out“. Aktuelle
Kommunikationsmittel sind Instagram, Snapchat, youtube-videos und
ähnliche. Eltern müssen scheinbar schon wieder neue Medien lernen um mit
ihren Kindern schritthalten zu können. Allerdings scheint durch das Verhalten der Kinder und Jugendlichen oft etwas durch, was auch Erwachsene nachvollziehen können: Der Bedarf Freunde zu finden, zu Gruppen dazuzugehören, sich selbst darzustellen und von anderen gut gefunden zu werden. In diesem am Beispiel aktueller Medien solche Bedürfnisse sichtbar gemacht. Mit diesem Wissen können Eltern dann auch angemessen auf die neue App reagieren, die wir heute noch nicht kennen.

Workshop 5: V + N
Computer und Videospiele: Genres, Spaß, Auswirkungen und Grenzen
Andreas Langer, Bildungsreferent AKJ SH

Die Wirkung von Computerspielen, ihre Risiken für Heranwachsende, aber
auch ihre didaktischen Möglichkeiten werden in der Öffentlichkeit und
den Medien immer wieder diskutiert. Die Faszination für Spiele ist oft ein Rätsel einhergehend mit Ängsten und Sorgen. Eltern und pädagogische Fachkräfte wissen häufig nicht, was Kinder und Jugendliche spielen, wie die virtuelle Spielwelt aussieht
und was dort geschieht. Sich ein eigenes Urteil zu bilden, das eigene pädagogische Handeln danach zu auszurichten und sich dem Thema zu öffnen fällt ihnen daher oft schwer.
Der Workshop vermittelt theoretisches Hintergrundwissen zum Jugendmedienschutz, der Mediennutzung der Heranwachsenden und den aktuellen Spieletrends.
Er bietet darüber hinaus eine grundlegende Einführung ins Thema.

Inhalte des Workshops
• Genres, Spielweisen, Trends
• Gesetzlicher Jugendmedienschutz
• Faszination und Wirkung von Computerspielen
• Exzessives Spielverhalten

Workshop 7: V + N
Wie kann Medienbildung zu Hause unterstützt werden?
Joszi Sorokowski, Medienpädagoge

Spätestens seit dem Strategiepapier der Kultusministerkonferenz 2016 „Bildung in der digitalen Welt“ und dem im Sommer von der gegenwärtigen Bildungsministerin vorgestellten „Digitalen Bildungspaket Schleswig-Holstein“ steht die Digitalisierung des Unterrichts auf Platz 1 der Bildungsagenda. Schleswig-Holstein hat einen immensen Nachholbedarf. Die einzelnen Schulen sehen sich der gewaltigen Aufgabe gegenüber, ihren eigenen Weg inner-halb dieses Rahmens zu finden und in den schulinternen „Fachcurricula Medienbildung“ zu formulieren.
Was bedeutet das für die Eltern? Wie kann das Elternhaus bei diesem großen Umgestaltungsprozess der Schullandschaft helfen? Welche Gefahren sind damit verbunden? Und was können die Eltern tun, damit sich die Digitalisierung möglichst erfolgreich und gewinnbringend für die eigenen Kinder gestaltet?
Dieser Fragenkomplex wird nach einem ca. 30-minütigen einführenden Vortrag des Referenten mit den Teilnehmern eingehend diskutiert.

Workshop 8: V + N
Auswirkungen der Digitalisierung auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
Kristin Wedemeyer, Norman Röper, Sozialpädagogen Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere während der Pubertät, im Schulalltag.
Wie‎ WhatsApp, YouTube, Instagram und Co den Schulalltag bestimmen/ verändert haben und wie Schulsozialarbeit helfen und unterstützen kann!

Workshop 10: V + N
IServ Präsentation und Erklärung
Benjamin Heindl, IServ

IServ hilft Schulen durch die digitale Welt und verfolgt das Ziel, den Arbeitsalltag aller Beteiligten zu vereinfachen. Dank verschiedener Module, mit welchen Ihre Kinder regelmäßig in Berührung kommen, wird eine neue Art der Kommunikation und Organisation geschaffen. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten sich durch den IServ Schulserver ergeben und wie Ihre Kinder mit diesem arbeiten. Tauchen Sie gemeinsam mit uns in den Schulalltag Ihrer Kinder ein.

Workshop 13: V + N
Elternabende konstruktiv, abwechslungsreich und kreativ gestalten?
Thomas Borowski, Supervisor, Coach

Elternabende sind ein attraktives Forum des Meinungs- und Gedankenaustausches. Sie sind eine sichere und regelmäßige Zusammenkunft von Eltern, die am Aufwachsen ihrer ähnlich-altrigen Kinder interessiert sind. Dabei lassen sie sich informieren über die schulische Alltagswelt ihrer Kinder und wie die Lehrkräfte diese erleben.

Workshop 14: V + N
Möglichkeiten, Rechte und Pflichten von Elternvertretern
Thorsten Muschinski, Vors. LEB

Was ist schlimmer, als eine Klasse oder ein Gremium ohne Elternvertreter (EV)? Wenn EV sich mit der Materie, ihren Rechten und Pflichten, sowie ihren Möglichkeiten nicht auskennen. Der Landeselternbeirat der Gemeinschaftsschulen möchte aufklären, Anregungen geben, aber insbesondere über die den EV zustehenden Rechte informieren. Uns stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung, aber diese sind nur zielführend, wenn sie auch genutzt werden. Im Workshop wird ein breiter Bereich aus alltäglichen Situationen im Schulalltag abgedeckt. Anschließend können noch Fragen der Teilnehmer beantwortet werden.

Workshop 15: N
Was ist los in der Bildungspolitik?
Dieter Zielinski, Vors. GGG

Bildungspolitik ist weitgehend Sache der Bundesländer. Je nach politischer Couleur der Regierungsverantwortlichen wird diese dann gestaltet. In diesem Workshop soll insbesondere beleuchtet und diskutiert werden, welche Auswirkungen der Regierungswechsel 2017 auf unsere Schulen hat. Als Ergebnis könnten Forderungen an die Bildungspolitikerinnen und Bildungspolitiker aus Sicht der Eltern formuliert werden.

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